Intelligenter Hochwasserschutz

Westermos Netzwerkkomponenten mit ihrem intelligenten Betriebssystem WeOS sowie die Ma­nagement-Software WeConfig sorgen für den bestmöglichen Hochwasserschutz im Kanton Bern.

Das gilt einerseits bei der Überwachung der Wasserstände des Brienzer-, Thuner- und Bielersees sowie der wichtigsten Fließgewässer inklusive des Wehrs Port Brügg.

Wehrwaerter_2Dort, wo früher Datenlogger nur alle paar Stunden bis Minuten die verschiedenen benötigten Messwerte übermittelt hatten, geschieht dies dank modernster Technologie heute in Echtzeit. Um Menschen zu schützen, materielle Schäden an Gütern abzuwehren und um gewaltige Wassermassen in den Griff zu bekommen, kommt mittlerweile innovative und zuverlässige Automationstechnologie zum Einsatz. An etwa 50 Messorten werden nun zirka 80 Einzelmesswerte wie Wasserstände, Durchflüsse oder Niederschläge erfasst, übertragen, kontrolliert, ausgewertet und dargestellt.

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WeConfig - Cleveres Netz-Management

WeConfig , Westermos umfassendes Netzwerk-Konfigurations- und -Management-Tool für industrielle Netzwerke bietet weitreichende Cyber-Security-Funktionen und ermöglicht eine zeitsparende Konfiguration, Inbetriebnahme und Wartung. Hohe Installations- und Engineering-Kosten, großer Zeitverbrauch und fehlende Sicherheit gehören damit der Vergangenheit an.

In der Version 1.6 spart der Anwender durch die intuitive Handhabung nicht nur signifikant Zeit und Kosten, sondern bekommt nun auch jede Menge Cyber-Security-Funktionalitäten. Weiterer Vorteil: Auf Knopfdruck bekommt der Anwender ein Reporting mit einer Netzwerk-Topologiekarte und Informationen zu jedem Netzwerkgerät und jeder Verbindung. Eine gute Dokumentation ist äußerst hilfreich bei der Systemübergabe oder einem Abnahmetest.

Neu ist auch die für Serienanlagenbauer interessante „Goldfile“-Funktion, die neue Netzwerke mit einer Template-Konfiguration erstellt, vergleicht und auf eventuelle Abweichungen hinweist und so hilft, identische Netzwerke schnell und einfach aufzubauen. Somit kann innerhalb kürzester Zeit ein identisches Netzwerk konfiguriert werden.

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MRD-405 - CAT-1-fähiger LTE-Router verfügbar

Ab sofort ist Westermos neuer MRD-405 erhältlich. Der CAT-1-fähiger LTE-Gateway-Router ist für die kostengünstige Vernetzung  von Applikationen in schwer zugänglichen Anlagenbereichen konzipiert und sorgt für den industriellen Hochgeschwindigkeits-Fernzugriff auf SCADA-Systeme, HMI- und SPS-Stationen. Mit seiner neuen industriellen Internet of Things (IIoT)-Lösung spricht Westermo speziell Betreiber an, die Anlagen in entlegenen Gebieten wie Pumpstationen, Hochbehälter und Kläranlagen, aber auch Windenergieanlagen sowie Öl- und Gasfelder vernetzen und fernwarten müssen.

Mittels des eingebauten Zwei-Port-Ethernet Switches (10 MBit/s oder 100 MBit/s) kann er einfach in Netzwerke integriert werden. In der Datenübertragung bietet er Uplink-Geschwindigkeiten bis zu 5 Mbit/s, im Downlink von maximal 10 Mbit/s. Selbst über HSUPA sind bis zu 5 Mbit/s, bei HSDPA 7 Mbit/s, erreichbar. Westermo erweitert mit diesem Gerät seine MRD-Reihe zur schnellen und sicheren Datenübertragung vom Feld der bis hin zum Leitsystem.

 

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Vier Fragen an: Marco Gerhard

Managing Director DACH, Westermo Data Communications GmbH

„Das wird ein spannendes Jahr!“


Mit seiner über 40-jährigen Erfahrung gilt Westermo als Synonym für Sicherheit, Robustheit und Zuverlässigkeit in der industriellen Datenkommunikation – auch unter schwierigsten Bedingungen. Die individuellen Netzwerkkomponenten und Applikationen erfüllen alle anspruchsvollen Anforderungen an geschäftskritische Netzwerke und schützen sie vor unberechtigten Zugriffen und Cyber-Attacken. Seit 14. November verantwortet Marco Gerhard die Geschäfte für Westermo in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur und ausgewiesene Vertriebsprofi soll für die schwedische Technologieschmiede alle Vertriebs- und Kommunikationsmaßnahmen ausbauen sowie die Marktanteile weiter erhöhen.

1. Herr Gerhard, Sie übernehmen quasi zur SPS die DACH-Region von Westermo. Welche Ziele haben Sie sich gesetzt?

Mein Vorgänger Anders Felling konnte Westermo in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch sein Engagement sehr positiv weiterentwickeln. Nicht nur was Verkaufszahlen anbelangt, auch im Service und in der Qualitätsarbeit. Gerade hat die deutsche Niederlassung alle Anforderungen der neuen DIN-Norm ISO 9001:2015
erfüllt, und das ohne Anmerkungen! Diesen erfolgreichen Weg möchte ich fortsetzen und das Unternehmen noch stärker im Markt positionieren. Die Grundvoraussetzungen für ein gutes Branding erfüllen wir: Westermo produziert in Schweden anspruchsvolle Netzwerk-Lösungen in einer der modernsten Fertigungsanlagen für Industrie-Elektronik. Wir setzen nicht nur Raumfahrt-Technologie ein, sondern arbeiten auch mit unabhängigen Testinstituten zusammen, um beste Verarbeitung, Qualität und Langlebigkeit zu gewährleisten. Die Zuverlässigkeit unserer Hard- und Software hat sich herumgesprochen, aber das reicht mir noch nicht. Wir müssen unsere Produkte und Applikationen noch bekannter machen, um den Verkauf weiter zu intensivieren. Dazu werden wir uns in allen drei Ländern, speziell im Sales-Bereich, personell verstärken.

2. Welche Highlights zeigt Westermo auf der SPS IPC DRIVES 2016?

Wir präsentieren unter dem Motto „Creating the World’s Best Industrial Networks“ zukunftsorientierte Lösungen zur schnellen und sicheren industriellen M2M- und Datenkommunikation. Dabei zeigen wir nicht nur aktuelle Produkte wie den industriellen Wireless-Router für flexiblen Fernzugriffe MRD-405 oder die die 3. Generation unserer Viper-Switches 12, sondern auch innovative Netzwerk-Applikationen wie die „Horseshoe“-Topologie, mit der sich der Verkabelungsaufwand und Geräteeinsatz erheblich reduzieren lässt. Das mindert die Betriebskosten und erhöht gleichzeitig die Funktionalitäten eines geschäftskritischen Netzwerks. Unser Anspruch ist, Lösungen mit höchster Qualität anzubieten. Dafür treibt Westermo einen enormen Aufwand, verbunden mit feinster schwedischer Ingenieurskunst.   

3. Können Sie uns schon verraten, was Westermo für 2017 geplant hat?

Sie werden verstehen, dass ich nicht ins Detail gehen kann. Es wird auf jeden Fall ein spannendes Jahr. So viel sei aber schon verraten: Westermo investiert im Moment in Schweden in den Aufbau einer neuen, noch leistungsfähigen Produktionsstätte. Hier können dann flexibler verschiedene Geräte in noch kürzerer Zeit herstellen beziehungsweise Leiterplatten, die aus noch mehr Komponenten bestehen, in kürzerer Zeit produzieren. Aber nicht nur die Flexibilität und der Output wird weiter gesteigert, sondern auch die Präzision. So können wir schnell auf Anforderungen des Marktes reagieren und unseren Kunden eine schnelle Belieferung gewährleisten – ohne Kompromisse bei der Qualität. Nur eins bleibt bestehen – Made easy – die einfache Handhabung von Hard- und Software. Inhaltlich arbeiten wir derzeit an einem Technologiesprung. Speziell Software-seitig wird sich hier Einiges tun. Und in Kombination mit neuen Chips werden unsere Lösungen noch schneller und noch sicherer werden.

4. Cyber Security ist ein weiterer Fokus, auf den sich Westermo konzentriert. Wie entgegnet ihr Unternehmen dem Thema Sicherheit in der Automation?

Die ständig wachsenden und sich verändernden Cyber-Bedrohungsszenarien erfordern ein modernes Industrie-Netzwerk, das einerseits nach modernen Standards ausfall- und zugriffssicher konfiguriert ist und anderseits in kürzester Zeit mittels Wartung und Updates auf einen aktuellen Stand gebracht werden kann. Westermo stellt genau für diesen Zweck nicht nur Hardware, sondern mit seinem Betriebssystem WeOS innovative Layer-2- und Layer-3-Funktionen zur Verfügung, um ein Netzwerk vor unberechtigten Zugriffen und Cyber-Attacken wirkungsvoll zu schützen und sich auch neuen Bedrohungen schnell anzupassen. In der neuen Version 4.20, die wir auch auf der SPS zeigen, sind Funktionen enthalten wie die automatisierte Topologie-Erkennung LLDP, TDP, Domain-Forwarding, Multiple Admin Users, IPv4- oder MAC-Adressen-Detektion und ganz neu MAC Sec zur verschlüsselten Übertragungen auf Ethernet-Strecken sowie Secure Boot, um zu verhindern, dass eventuell eingenistete Schadprogramme oder Trojaner sich mit dem Systemstart aktivieren können.

Westermo investiert in die Zukunft

Der Ausbau der schwedischen Produktionsstätte für zwei Millionen Euro erlaubt eine schnellere und umfangreiche Mixvolumenproduktion

In seiner neuen Produktionsanlage stellt Westermo industrielle Router und Switches mit den neusten High-Tech-Geräten her.

Waghäusel, 22. November 2016. Westermo ist seit 1975 für seine hochwertigen und zuverlässigen Datenkommunikationslösungen für Industrien in rauen Umgebungen bekannt. Um sein Angebot und seine Marktposition weiter auszubauen, hat das Unternehmen 20 Millionen schwedische Kronen (ca. 2 Mio. Euro) in die Erweiterung der Produktionsstätte in Schweden investiert.

Westermo ist damit in der Lage, ab sofort Produkte mit einem höheren und effizienteren Mixvolumen herzustellen. Das bedeutet nicht nur, dass verschiedene Produkte in unterschiedlichen Größenordnungen parallel gefertigt werden können, sondern auch die Laufzeiten bei der Herstellung von Leiterplatten, die nun aus noch mehr Komponenten bestehen, verkürzt werden. Mit der erweiterten Anlage lassen sich zudem nun Kleinstserien für besondere Kundenwünsche produzieren. Westermo möchte mit dieser Investition seine Präzision sowie die Flexibilität weiter steigern und seinen Kunden eine noch schnellere Lieferung ohne Kompromisse bei der Qualität bieten.

Dazu Lars-Ola Lundkvist, Vorstandsvorsitzender der Westermo Teleindustri AB: „Unsere Kunden schätzen die schwedische Ingenieurskunst und die damit verbundene Produktion in Schweden sehr. Wir sind ein europäischer Hersteller und wollen das auch bleiben. Gerade durch unsere Produktqualität gehören wir zu den Marktführern in der industriellen Datenkommunikation. Mit der neuen zukunftsweisenden Produktionsanlage können wir Qualität und Zuverlässigkeit weiter erhöhen und damit die hohen Ansprüche und den steigenden Bedarf unserer Kunden an absoluter Zuverlässigkeit bei unternehmenskritischen Netzwerken erfüllen.“

Neben Produkten, die weit über die Industriestandards hinausgehen, dem intelligenten Betriebssystem WeOS und Tools für ein einfacheres und effektiveres Management des industriellen Netzwerks, ist Westermo nun bereit für die Zukunft.

 

Umfassendes Netzwerk-Konfigurations- und -Management-Tool für zuverlässige industrielle Netzwerke

WeConfig bietet weitreichende Cyber-Security-Funktionen und ermöglicht eine zeitsparende Konfiguration, Inbetriebnahme und Wartung

Waghäusel, 22. November 2016. Da sich Netzwerke in Größe und Komplexität ausdehnen, steigt der Bedarf an schneller und sicherer Konfiguration. Westermos innovatives Management-Tool WeConfig macht die Netzwerkkonfiguration und -Wartung effizienter, einfacher und zuverlässiger. Seine Weiterentwicklung in der Version 1.5 erlaubt dem Anwender durch die intuitive Handhabung nicht nur signifikant Zeit und Kosten bei der Konfiguration, Inbetriebnahme und Wartung eines industriellen Netzwerks zu sparen, sondern bietet ihm nun auch jede Menge Cyber-Security-Funktionalitäten. Weiterer Vorteil: Auf Knopfdruck bekommt der Anwender ein Reporting mit einer Netzwerk-Topologiekarte und Informationen zu jedem Netzwerkgerät und jeder Verbindung. Eine gute Dokumentation ist äußerst hilfreich bei der Systemübergabe oder einem Standort-Abnahmetest.

Die Version 1.5 des Netzwerk-Management-Tools WeConfig bietet zahlreiche Funktionen zur Konfiguration, Wartung, Diagnose und Cyber-Security.

Konfiguration: Zeitraubende Routine-Konfigurationen können automatisiert und Updates in großen Mengen bereitgestellt werden. WeConfig minimiert das Risiko von Konfigurationsfehlern und vereinfacht die Optimierung der Netzwerksicherheit. Selbst komplexe Konfigurationen lassen sich einfach und in wenigen Minuten mit nur wenigen Klicks durchführen. Ein FRNT-Ring-Netzwerk wird in wenigen Minuten aufgebaut. Bereitgestellt werden unter anderem Parameter wie NTP-Server, SNMP-Trap, DNS und Standard-Gateway sowie VLAN-Schnittstellen. Dazu bietet WeConfig einen SHDSL-Reichweitenrechner. Neu in Vers.1.5 ist die Goldfile-Funktion, die neue Netzwerke mit einer Template-Konfiguration vergleicht, konfiguriert und auf eventuelle Abweichungen hinweist. Diese Funktion ist nicht nur für Serienanlagenbauer interessant, sondern eignet sich auf wunderbar um geplante Verkabelungen auf Richtigkeit zu überprüfen. Diese Funktion wird von WeConfig übernommen. 

Wartung und Dokumentation: Sorgfältige und konsistente Netzwerkwartung ist der Schlüssel für einen zuverlässigen Betrieb über lange Zeiträume und minimiert das Risiko von Ausfallzeiten erheblich. Regelmäßige Konfigurations-Backups und eine korrekte Dokumentation sind unglaublich wichtig, wenn es Probleme im Netzwerk geben sollte. Jede neue Konfiguration, ein Upgrade oder eine Erweiterung kann ein Risiko beinhalten und Netzwerkinstabilitäten erzeugen, wenn sie nicht korrekt laufen. Mit WeConfig lassen sich periodische Backups und Upgrades im gesamten Netzwerk automatisieren und aufwändige Wartungsarbeiten mit nur wenigen Mausklicks durchführen. Seine Funktionen minimieren das Risiko von Fehlkonfigurationen. Alle Konfigurationsdateien werden dabei in einer Projektdatei gespeichert. Software-Upgrades können sicher ausgeführt werden, da die Konfigurierung getestet werden kann, bevor sie angewendet wird. Automatische Backups ermöglichen es, jederzeit auf die vorherige Konfiguration zurückgreifen zu können. Neu in WeConfig 1.5 ist die Exportfunktion der kompletten Anlagentopologie inklusive detaillierter Geräte- und Anschlussinformationen. Damit steht dem Anwender eine umfassende Anlagendokumentation für die Produktunterlagen zur Verfügung.

Diagnose: Schneller und einfacher Zugriff auf Netzwerkdetails ist entscheidend für die Aufrechterhaltung zuverlässiger Netzwerke. Durch die Überwachung und Analyse von Diagnosedaten können Netzwerkinstabilitäten identifiziert und adressiert werden, bevor es zu wirklichen Problemen kommt. WeConfig stellt durch eine ständige Netzwerk-Visualisierung wichtige Diagnosedaten in einem einfachen und visuellen Format zur Verfügung. Das Tool zeigt eine Schnellansicht von Verbindungsinformationen, Statistiken für jeden Port, Alarm- und Ereignis-Überwachung, Link-up/Link-down-Anzeige, FRNT-Status, SNMP-Traps und viele mehr. Der „Tech Support“-Button extrahiert nicht nur alle Log-und Konfigurationsdateien, er zeigt dem Benutzer auch eine Momentaufnahme des Gerätestatus an.  Die detaillierten Informationen einer jeden einzelnen Verbindung sind in einem einfachen und intuitiven tabellarischen Layout angeordnet. Die einfach zu bedienende Nutzeroberfläche macht Diagnose und Überwachung simpel.

Cyber Security: Der Einsatz von Sicherheitsfunktionen minimiert das Risiko für unbefugten Zugriff erheblich. WeConfig wurde entwickelt, um einen wirksamen Schutz gegen Cyber-Angriffe zu ermöglichen. Zum Einsatz kommen Funktionen wie MAC-Filter, eine systemweite 802.1x-Konfiguration sowie eine systemweite Änderung von Kennwörtern samt Kennwortstärkeanalysator, das Härten von Switches, CPU-Bandbreiten- Limits, Bandbreiten- Limits pro Port, das Deaktivieren unbenutzter Ports, ein Passwortschutz von Projektdateien, die Bereitstellung der MD5-Signatur zum dynamischen Routerprotokoll sowie Port-Up-/-Down-Traps. Obendrein können leistungsstarke Spoofing-Schutzfunktionen problemlos eingesetzt und überwacht werden. WeConfig Security Scan führt zudem Sicherheitsanalysen durch und schlägt Änderungen, beispielsweise bei voreingestellten Standard-Kennworts oder der Verwendung unsicherer Protokolle, vor. Dazu lässt sich eine systemweite Sicherheitskonfiguration schnell und einfach anwenden. Alarme zeigen an, wenn Änderungen an den Netzwerkeinstellungen vorgenommen wurden und können so einen kompletten Angriff auf das Netzwerk verhindern. WeConfig macht es einfach, einen robusten Netzwerk-Sicherheitsstandard zu erstellen und aufrechtzuerhalten.

„Das kostenlose WeConfig 1.5 steht ab sofort für alle Nutzer von WeOS-Geräte zur Verfügung und ist ein wirklich leistungsfähiges Werkzeug, das nicht nur die Netzwerkkonfiguration effizienter macht, sondern auch die Cyber-Sicherheit erhöht“, sagt Marco Gerhard, Managing Director Westermo DACH. „Egal, ob Netzwerk-Management, Diagnose oder Cyber Security, unser intelligentes Tool hilft entscheidend, die Sicherheit industrieller Datenkommunikation zu verbessern und bringt enorme Einsparungen in Bezug auf das tägliche Netzwerk-Handling."

CAT-1-fähiger LTE-Gateway/Router für industrielle M2M-Kommunikation in Nürnberg vorgestellt

Der MRD-405 sorgt für eine professionelle Standortvernetzung mit höchster Flexibilität und Redundanz

Waghäusel, 22. November 2016. Auf der SPS IPC Drives 2016 präsentiert Westermo von 22. bis 24. Februar in Halle 10 am Stand 501 den MRD-405 für den industriellen Hochgeschwindigkeits-Fernzugriff auf SCADA-Systeme, HMI- und SPS-Stationen. Damit ergänzt die schwedische Technologie-Schmiede für industrielle Datenkommunikation seine MRD-Reihe zur schnellen und sicheren Datenübertragung vom Feld der bis hin zum Leitsystem um einen neuen LTE-Gateway/Router, der den neuen CAT-1-Vorgaben entspricht.

Der MRD-405 ist für die kostengünstige Vernetzung für eine Vielzahl von Applikationen konzipiert, in denen Anlagenbereiche nur mühsam erreichbar oder schwer zugänglich sind. Mit seiner neuen industriellen Internet (IIoT)-Lösung spricht Westermo speziell Betreiber an, die Anlagen in entlegenen Gebieten wie Pumpstationen, Hochbehälter und Kläranlagen, aber auch Windenergieanlagen sowie Öl- und Gasfelder vernetzen und fernwarten müssen. Der Breitband-Router lässt sich zudem als Internet-Gateway einsetzen.

Durch seine kompakte Bauweise und den Spannungsbereich von 10 bis 36 VDC ist der MRD-405 ideal für den Einsatz in industriellen Applikationen. Mittels des eingebauten Zwei-Port-Ethernet Switches (10 MBit/s oder 100 MBit/s) kann er einfach in Netzwerke integriert werden. In der Datenübertragung bietet er Uplink-Geschwindigkeiten bis zu 5 Mbit/s, im Downlink von maximal 10 Mbit/s. Selbst über HSUPA sind bis zu 5 Mbit/s, bei HSDPA 7 Mbit/s, erreichbar.

Im Hutschienen-Gehäuse mit Schutzart IP40 befindet sich ein leicht zugänglicher SIM-Kartenslot, der mit allen Arten von SIM-Karten wie statische IP-SIM, M2M-SIM beziehungsweise im Handel erhältlichen SIM-Karten funktioniert. Um dem Anwender eine stabile Verbindung zu bieten, verfügen die MRD-Router über ein ausgeklügeltes „Connection Management“. Die Verbindung wird ununterbrochen überwacht, und ohne Eingriff des Anwenders werden viele Netzwerk-bedingte Probleme selbstständig gelöst.

Der Breitband-Router hält mechanischen Belastungen, elektromagnetischer Verträglichkeit, Feuchtigkeit, Kondenswasser, Schmutz oder kontinuierlichen Vibrationen problemlos Stand. Selbst eine Umgebungstemperatur im laufenden Betreib von -40 bis +70°C stellt kein Problem dar. Obendrein besitzen der MRD-405 keine Öffnungen und beweglichen Teile, wie beispielsweise einen Lüfter. Diese Bauweise garantiert eine extrem hohe mittlere Betriebsdauer und gewährleistet zudem einen langfristigen und zuverlässigen Einsatz. Seine industrielle Ausführung und die Funktionsvielfalt heben die Stabilität und Ausfallsicherheit auf ein Maximum, wie man es bei industriellen Anwendungen erwartet.

Horseshoe-Topologie für industrielle Ring-Netzwerke

Westermo-Lösung spart Kosten und Verkabelung, ohne an Redundanz einzubüßen

Waghäusel, 22. November 2016. Im Rahmen der internationalen Leitmesse für Automation SPS IPC Drives 2016 zeigt Westermo in Halle 10, Stand 501, seine neue Horseshoe-Toplogie. Geschäftskritische Infrastruktur- und industrielle Netzwerke müssen während des Betriebes zu 100% mit einer Verfügbarkeit von 24/7 funktionieren. Um eine höchstmögliche Ausfallsicherheit zu gewährleisten, hat Westermo das Layer-2-Ring-Protokoll FRNT entwickelt, das eine Rekonfigurationszeit von weniger als 20 ms in großen Netzwerken auch bei größter Auslastung besitzt.

Westermos Horseshoe-Topologie bietet die Möglichkeit einer Rückleitung (grüne Linie) zum FRNT-Master-Ring an.

In vielen Industriebereichen wie Wasserversorgung, Energie und auch im Bahn-Bereich ist es nicht immer möglich, diese FRNT-Ringe innerhalb eines Netzwerks zu schließen und einen divergenten Weg zurück zum Anfang dieses Netzwerks zu finden. Hierbei handelt es sich speziell um Netze, – zum Teil noch mit alten Kupferkabeln – die große geografische Gebiete wie bei Wasser-/Abwasser-Anwendungen, Gleis-Applikationen und in Bergwerken abdecken, wo es physisch keinen Weg zurück an den Anfang jeder Stichleitung gibt, um einen vollständigen Ring erzeugen. Diese Systeme müssen dennoch in der Lage sein, wichtige Informationen zuverlässig an die Leitstände zu übermitteln.

Dazu hat Westermo die FRNT-Ring-Funktion erweitert, um somit die Stichleitung über den übergelagerten FRNT-Master-Ring schließen zu können. Diese sogenannte Horseshoe-Topologie löst nun das Problem, dass der Bau einer Rückleitung nicht möglich oder extrem aufwendig ist. Diese Funktion hilft Anwendern somit Verkabelungsaufwand und Kosten zu sparen, ohne an Ihrer gewohnten Redundanz einsparen zu müssen.

Marco Gerhard ist neuer DACH-Geschäftsführer

Der 35-jährige Vertriebsexperte übernimmt ab 14. November 2016 die Leitung für Deutschland, Österreich und Schweiz.

Waghäusel, 22. November 2016. Die Westermo Data Communications GmbH hat seit 14. November einen neuen Geschäftsführer. Marco Gerhard soll sämtliche Vertriebs- und Kommunikationsmaßnahmen ausbauen sowie die Marktanteile des schwedischen Spezialisten für robuste Datenkommunikation weiter erhöhen. Zu seinem neuen Verantwortungsbereich gehört die operative und strategische Leitung der Europa-Regionen Deutschland, Österreich und Schweiz.

„Diese spannende Aufgabe in Zeiten steigender Automatisierung und Cyber Security zu übernehmen ist eine große und auch motivierende Herausforderung. Westermo ist in der industriellen Netzwerktechnik sehr gut aufgestellt, deswegen freue ich mich die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens weiter vorantreiben zu dürfen“,
bekennt Marco Gerhard.

Gerhard ist Diplom-Wirtschaftsingenieur und übernahm zuletzt Verantwortung als
Director Sales & Service Network Power für Deutschland bei Exide Technologies GmbH. Seine Karriere startete er 2005 als Key Account Manager bei der Schoeller Arca Systems GmbH. Von 2008 bis 2013 war der Sales-Spezialist als Global Key Account Manager und stellvertretender Sales Director Germany in der Division Power Plant Solutions der SMA Solar Technology AG tätig.

„Anders Felling konnte in den vergangenen vier Jahren durch sein Engagement die Marktanteile Westermos in seinem Verantwortungsbereich weiter ausbauen. Wir haben mit Marco Gerhard einen ausgewiesenen Vertriebsprofi an dieser entscheidenden Position, um diesen erfolgreichen Weg fortzuführen und noch intensiver in diesen drei Märkten agieren zu können“, unterstreicht Lars-Ola Lundkvist, Vorstandsvorsitzender der Westermo-Gruppe die Bedeutung der DACH-Region für den Konzern.

Neue Ethernet-Switches für High-Speed-Kommunikationsnetze an Bord von Schienenfahrzeugen

Waghäusel, 20. September 2016 Um dem wachsenden Bedarf nach mehr Kapazität in Bahn-Kommunikationsnetzen gerecht zu werden, hat Westermo eine neue Generation von Ethernet-Switches für Bahnanwendungen und äußerst robuste Netzwerke vorgestellt, die viele Endgeräte unterstützen und hohe Datenraten übertragen. Die interoperablen Viper-Switches bieten somit zuverlässige und vielseitige Lösungen für Bahnnetze und ermöglichen durch die Modellvielfalt die optimale Konfiguration für jede Applikation.

Die aktuellen Geräte basieren auf Westermos bewährten Zug-Switches, bieten aber ab sofort eine Reihe von 12- und 20-Port-Standard-Ethernet-, Gigabit-Ethernet- und PoE (Power over Ethernet)-Varianten, die durch ihre zusätzliche Routing-Funktionalität die Verbindung von Subnetzen ermöglichen und so die Gesamtleistung des Netzwerks verbessern.

Die Viper-Serie ist mit bis zu fünf Gigabit-Ports für breitbandige Anwendungen ausgestattet, um die Anbindung von Gigabit-Endgeräten, wie WLAN-Access-Points und Netzwerk-Videorecorder zu ermöglichen. Gleichzeitig kann ein blitzschneller Wechsel (Failover) auf Gigabit-Ring-Netzwerken durchgeführt werden.

Die Viper bietet acht PoE-Ports, die den Kommunikationsstandard IEEE 802.3af/at für Plug & Play unterstützen. PoE ermöglicht sowohl Strom als auch Daten über ein einziges Multi-Core-Kabel zu übertragen, was besonders nützlich für Kameraanwendungen ist, die allgemeine Verkabelung reduziert und eine schnellere Installation gewährleistet. Die Viper mit PoE ist in Varianten für den Niedrig- oder Hochspannungs-Stromversorgungsbereich erhältlich und ermöglicht den Einbau in jedes Schienenfahrzeug, unabhängig von Stromstandard. Der Ethernet-Switch kann auch Gigabit-Geschwindigkeit über die PoE-Ports zur Verfügung stellen, ein beispielsweise ideales Einsatzgebiet in Verbindung mit WLAN-Access-Points.

Konstruiert für sehr robuste Netzwerke und langfristigen Feldbetrieb, erreicht die Viper-Serie nicht nur den EN 50155-Standard für elektronische Geräte, sondern übertrifft diesen sogar. Das trifft auch für verschiedene NFPA-130-Zulassungen (NA Feuer & Rauch) und EMV-Anforderungen europäischer Eisenbahnbehörden zu.

Durch ihre kompakte und ultra-robuste Bauweise lassen sich die Geräte auch in den beengten Räumen der Triebwagen verbauen. Die integrierten M12-Stecker schützen zudem vor Erschütterungen. Die IP65-Schutzart und Vibrationsfestigkeit nach militärischen Normen machen diese Hightech-Switches unempfindlich für Situationen, in denen mechanische Belastungen, Feuchtigkeit, Kondenswasser, Schmutz oder kontinuierlichen Vibrationen die Funktionen von Standard-Switches nachteilig beeinflussen.  Eine eingebaute GORE-TEX®-Membran verhindert die Bildung von Kondenswasser, das während eines normalen Tag- und Nachtbetriebs entsteht.

So wie ihre hohe Zuverlässigkeit bieten die Switches  eine einzigartige Funktionalität, die die Erstellung, Installation und Wartung von Netzen vereinfacht. Das WeOS-Betriebssystem der Viper-Switches bietet eine umfangreiche Anzahl an IP-Netzwerk-Standards und -Protokollen, die es erlauben, widerstandsfähige und flexible Netzwerke aufzubauen.

WeOS sorgt für eine effiziente Lastverteilung und kann den Datenverkehr im Netzwerk so ausbalancieren, dass maximaler Durchsatz und Stabilität gewährleistet ist. Selbst die Hinzunahme von Verbrauchern hoher Datenraten wie Kameras oder Videostreams beeinträchtigen die Stabilität des Netzwerkes nicht. Im Falle eines Verbindungs- oder Hardware-Fehlers ist Westermos einzigartige FRNT-Technologie in der Lage, ein großes Netzwerk innerhalb von 20 ms neu zu konfigurieren.

Für die einfache und sichere Konfiguration kann entweder direkt über den Switch oder mit Hilfe des Netzwerkkonfigurationstools „WeConfig“ von überall im Netzwerk auf die Ethernet-Switches zugegriffen werden.

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