Westermo Wolverine für den explosionsgefährdeten Bereich

Kompakte, einfach zu handhabende Ethernet-Extender für geschäftskritische Anwendungen bieten hohe Übertragungsgeschwindigkeiten 

Waghäusel, 22. Juli 2014. Westermo erweitert seine kompakte und einfach zu bedienende Ethernet-Extender-DDW-Serie Wolverine um drei neue Modelle. Die robusten Geräte wurden speziell für den Ex-Bereich entwickelt und  entsprechen den aktuellen Bedürfnissen des globalen Marktes. Die Wolverine-Reihe ist durch die unabhängige Zertifizierungsstelle BASEEFA mit ATEX, IECEx und „FM Class 1 Div. 2“-Zulassungen ausgezeichnet worden. Damit eignen sich die Produkte perfekt für den Einsatz unter extremen Betriebsbedingungen und in explosionsgefährdeten Umgebungen. Diese Auszeichnungen machen die Wolverine-Geräte zu den zuverlässigsten Ethernet-Extendern auf dem Markt.

Alle Wolverine-DDW-Produkte verwenden SHDSL als Übertragungstechnologie für weite Strecken. Die einfach zu installierende „Plug-&-Play“-Einheiten mit Layer-2- und -3-Funktionalität bieten Übertragungsgeschwindigkeiten mit maximal 15,3 Mbit/s in beiden Richtungen über Entfernungen von bis zu 15 km. Ein weiterer Vorteil: Es lassen sich vorhandene Kupferkabel verwenden, um eine Hochgeschwindigkeits-Remote-Fernverbindung zwischen Ethernet-Netzwerken zu etablieren. Als Alternative zu Glasfaser können sich Unternehmen bei der Installation neuer Systeme so erhebliche Kosten einsparen und bereits getätigte Investitionen sichern.

Zuverlässigkeit und Belastbarkeit sind an entfernten Standorten ebenso essentiell wie einfache, unkomplizierte Wartungsmöglichkeiten. Deshalb stattet Westermo die Wolverine-Reihe mit einer kompletten galvanischen Trennung und einem Transienten-Schutz für alle Schnittstellen aus. Die ausgesuchten Elektronikkomponenten lassen branchenführende MTBF-Werte (Mean Time Between Failure) von mehr als 500.000 Stunden gemäß dem anspruchsvollen MIL-HDBK-217F-Standard zu und garantieren so eine hohe Betriebssicherheit und eine lange Lebensdauer. Die Wolverines sind zudem in der Lage, selbst bei -40 °C zu starten und bis zu einer Umgebungstemperatur von +70 °C problemlos zu arbeiten. Sein platzsparendes Gehäuse kommt ohne Lüftungsschlitze aus und ist für die schnelle DIN-Schienen-Montage vorgesehen.

Das WeOS-Betriebssystem bietet eine Reihe von IP-Netzwerk-Standards und macht den Wolverine zu einer zukunftssicheren, plattformübergreifenden und skalierbaren Lösung für die industrielle Vernetzung. Ein Punkt zu Punkt-, Multipunkt- oder robustes Ring-Netzwerk kann ohne Konfiguration erstellt werden. Darüber hinaus liefert das WeOS ein einzigartiges Maß an Sicherheit: Im Falle eines Netzwerkausfalles sorgt Westermos einzigartiges FRNT-Protokoll (Fast Recovery of Network Topology) dennoch für einen reibungslosen Betrieb. Mit einer Rekonfigurationszeit von weniger als 20 Millisekunden, unabhängig von der Netzlast, gehört es zu einem der schnellsten Redundanzprotokolle auf dem Markt.

Speziell der DDW-142 verfügt über einen „Link Fault Forward“-Funktionalität, worüber der Ethernet-Verbindungsstatus über die SHDSL-Verbindung zwischen zwei Geräten gesendet wird. Die Ethernet-Extender DDW-225 und -226 werden mit vollem Layer-3-Leistungsumfang des Westermo Betriebssystems WeOS geliefert. Dazu gehören beispielsweise statisches und dynamisches Routing, Firewall, VRRP, NAT, Port Forwarding sowie VPN-Remote-Access. Ein Multi-Port-DMZ lässt sich über die interne, Port-basierende Firewall-Funktion einrichten. Diese Funktionen unterstützen Anwender, die über potenziell unsichere Netze kommunizieren wollen und verhindern, sich versehentlich mit dem falschen Netzwerk zu verbinden.

Die Wolverine-Familie wird bei Westermo in Schweden entwickelt und produziert. Die Produktionsstätte wird regelmäßig von Qualitätsauditoren großer Konzerne aufgesucht. Sie gewährleisten, dass die bereits hohen Herstellungsstandards beibehalten und laufend verbessert werden.

Zur Wolverine-Serie...

Westermo präsentiert zeitsparendes Netzwerk-Tool

WeConfig erleichtert Installation, Ausbau und Wartung des Netzwerks 

Waghäusel, 10. Juli 2014. Speziell für Ingenieure sowie Wartungstechniker stellt Westermo unter dem Namen „WeConfig“ ein neues Management-Tool zur Netzwerkkonfiguration vor. Es vereinfacht sowohl die Installation eines Netzwerks, den Ausbau als auch die laufende Wartung nach der Inbetriebnahme.

Ist die Software auf dem PC installiert, scannt sie das Netzwerk nach Westermo-Geräten ab, listet sie auf und zeigt eine Mini-Topologiekarte an. Auf diese Weise können Basis-Informationen wie IP-Adressen schnell zugewiesen und weitere Konfigurationen durch den einfachen Zugriff auf die einzelne Geräte-Webseite oder CLI-Konfigurationsfenster umgesetzt werden.

Sobald alle Geräte konfiguriert wurden und das Netzwerk in Betrieb genommen wurde, lässt sich unkompliziert eine Sicherung aller Gerätekonfigurationsdateien erstellen und abspeichern. In dem Fall, dass ein Switch oder Router ausgetauscht werden muss, kann das Ersatzgerät durch den Download der gespeicherten Konfigurationsdatei schnell in das Netzwerk integriert werden. Auch ein Firmware-Upgrade für alle Netzwerkgeräte lässt sich rasch und systemweit über WeConfig einspielen

Nach der Inbetriebnahme kann die gesamte Netzwerktopologie über WeConfig überwacht und konfiguriert werden, um so die Vermaschung der einzelnen Netzwerkverbindungen strukturiert darzustellen. Geräteeigenschaften können damit einfach ausgelesen und zusätzliche Geräte schnell und einfach integriert werden.

Der Einsatz von WeConfig ist kostenlos für alle Westermo-Netzwerkprodukte mit WeOS-Betriebssystem sowie eine Reihe weiterer Netzwerkgeräte.

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