Robuste 3G-Breitbandrouter für industrielle M2M-Applikationen

"State-of-the-Art“-Kommunikation für Industrie 4.0 mit Hochgeschwindigkeits-Fernzugriff und dezidiertem GPS-Antennenanschluss

Waghäusel, 28. November 2014 Auf der diesjährigen SPS/IPC/DRIVES 2014 stellt Westermo von 25. bis 27. November 2014 in Halle 7 am Stand 591 die ersten beiden Geräte der neuen Breitband-Router Generation, MRD-355 und MRD-315, für den industriellen Hochgeschwindigkeits-Fernzugriff vor. Sie sorgen für eine professionelle Standortvernetzung mit höchster Flexibilität und Redundanz und ersetzen die UMTS-Erfolgsmodelle MRD-350 und -310. Neue Features sind ein dedizierter GPS-Antennen-Anschluss, eine schnelle Downlink-Übertragungsrate, eine verbesserte CPU sowie die neuste Generation an 3G-Modulen. Der MRD-355 verfügt zusätzlich über ein separat isoliertes Spannungsversorgungmodul für isolierte Netze und Umgebungen mit positiver Erdung, beispielsweise für Straßen- und Eisen-Bahnlösungen mit 0-48 V DC.

Die zur Anlagenvernetzung und Fernwartung an Pumpstationen, Hochbehälter und Kläranlagen, Windenergieanlagen sowie Öl- und Gasfelder konzipierten Router besitzen außerdem zwei 10/100-Ethernet-Switchports mit integriertem DHCP-Server und eine „Stateful Packet Inspection“-Firewall. Gegen unerlaubte Zugriffe und für die nötige Cyber Security sorgen zudem eine IPSec- und SSL-VPN-Funktionalität. Ferner an Bord sind Funktionen wie statisches und dynamisches Routing, RIP, VRRP, NAT und Port Forwarding. Zur schnellen Datenübertragung sind Uplink-Geschwindigkeiten von 5,7 Mbit/s mit HSUPA und Downloadraten bis maximal 21 Mbit/s möglich. Beide Router unterstützen Receiver Diversity für höchstmögliche Sensitivität beim Empfang.

Integriert ist außerdem eine intelligente RS-232-Schnittstelle. Über diese werden Daten nicht einfach nur übertragen, sondern lassen die Router auch Befehle ausführen wie SMS-Versand und Modem-Emulation. Sicherheit und Flexibilität bieten zwei leicht zugängliche SIM-Kartenslots (MRD-315: ein Slot) sowie integrierte Routing-Redundanz-Protokolle wie VRRP (Virtual Router Redundancy Protocol). Sie erlauben den Aufbau von Backup-Verbindungen bei Hardware-Ausfällen oder wenn die primäre Provider-Verbindung für längere Zeit abbricht. Außerdem ist eine VPN-gesicherte Standortkopplung mit drei parallelen Verbindungen möglich. Die Konfiguration der Router erfolgt über die Westermo-eigene Weboberfläche. Ihre industrielle Ausführung und die Funktionsvielfalt heben ihre Stabilität und Ausfallsicherheit auf ein Maximum, so wie man es bei industriellen Anwendungen erwartet.

Alle beiden Breitband-Router kommen mit einem robusten Hutschienen-Gehäuse aus Aluminium in Schutzart IP40 und halten mechanische Belastungen, elektromagnetischer Verträglichkeit, Feuchtigkeit, Kondenswasser, Schmutz oder kontinuierlichen Vibrationen problemlos Stand. Selbst eine Umgebungstemperatur im laufenden Betreib von -40 bis +70 °C stellt kein Problem dar. Der breite Leistungsbereich liegt bei 10-60 V DC. Der MRD-355 kommt mit einer speziellen, für die Energiebranche entwickelten Spannungsversorgung für isolierte Netze. Obendrein besitzen die MRDs keine Öffnungen und beweglichen Teile, wie beispielsweise einen Lüfter. Diese Bauweise garantiert eine extrem hohe Betriebsdauer und gewährleistet zudem einen langfristigen und zuverlässigen Einsatz.

Die beiden Geräte fügen sich nahtlos in das Westermo-Konzept „From Field to Control Centre“ ein, mit dem das schwedische Unternehmen Komplettlösungen zur schnellen und sicheren Datenübertragung anbietet, die von der Leitwarte bis hin zu unternehmenskritischen Netzwerken im Feld reichen und die drahtlose Verbindungen, Kupferleitungen und redundante Glasfaserringe miteinander verbinden können.

Mit seiner neuen MRD-Produktgeneration wird der schwedische Spezialist für industrielle Datenkommunikation den gestiegenen Anforderungen der Industrie und der Nachfrage an robusten und verlässlichen Geräten mehr als gerecht und sorgt zudem für einen Investitionsschutz. Die Geräte lassen sich starken klimatischen Schwankungen aussetzen und funktionieren dennoch verlässlich, um die Erreichbarkeit der Anlagen sicher zu stellen. Westermo ist die erste Wahl für Kommunikationslösungen in rauen Umgebungen. Die MRDs 355 und 315 sind Teil der neuen Breitband-Router-Generation von Westermo. Anfang 2015 werden ein High-End-Router mit 4G/LTE-Technologie sowie ein Smart-Router im unteren Preissegment vorgestellt.

 

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Intelligente Netzwerkmanagement-Plattform für sichere Verwaltung und Überwachung

Neueste Version von WeConfig für WeOS-Nutzer kostenlos und in kürze Verfügbar

Waghäusel, 28. November 2014 Westermo arbeitet laufend daran, einfach zu bedienende, industrielle Netzwerklösungen bereitzustellen. Die simple Handhabung soll Netzwerk-Ingenieuren kostbare Zeit sparen und die Erstkonfiguration, Backups und Firmware-Upgrades von Westermo-Geräten vereinfachen. So steigert die aktuelle Version 1.1 des Netzwerkmanagement-Tools WeConfig erneut die Benutzerfreundlichkeit und Handhabung industrieller Router, Switches und Ethernet-Extender von Westermo. WeConfig wurde erstmals im Juni 2014 der Öffentlichkeit präsentiert und ist für WeOS-Anwender kostenlos erhältlich.

Ursprünglich für einfachste Konfiguration von Netzen entwickelt, bringt das neue Release Netzwerk-Ingenieuren eine Reihe von weiterer Vorteile: Ein wichtiger Zugewinn ist, dass WeConfig nicht nur zur Konfiguration, sondern auch als Überwachungs- und Diagnose-Tool verwendet werden kann. Westermo verfügt in seinem Betriebssystem WeOS über umfassende Technologien für Netzstabilität und Sicherheit einschließlich FRNT, RSTP, OPSF, LACP, RIP und VRRP. Sie stellen sicher, dass ein Netzwerk voll funktionsfähig bleibt, obwohl einzelne Verbindungsstrecken oder Knotenpunkte ausgefallen sind. Um diese hohe Ausfallsicherheit zu erreichen, rekonfigurieren sich Netzwerktopologien automatisch neu, so dass die im Netzwerk ausgeführten Prozesse nicht betroffen sind. Ohne Überwachung würden dem Benutzer aufgetretene Fehler nicht auffallen. WeConfig jedoch stellt nicht nur eine ausgefallene Verbindung grafisch dar, sondern zeichnet auch die Zeit des Ereignisses auf. So kann im Falle eines Falles ein Netzwerk schnell wieder in den optimalen Betriebszustand versetzt werden. Zusätzlich zu einer SNMP-Trap-Logging-Funktion können statistische Daten, die in WeOS-Geräten gespeichert sind, auch übersichtlich auf einem Monitor zu schnellen Diagnosezwecken angezeigt werden. Wichtige Informationen einschließlich des Port-Link-Status, Datenrate, Bytes, Fehler, Broadcast-, Multicast- und Unicast-Zähler werden in einem einfachen Tabellenformat angezeigt.

Durch die Möglichkeit, Projektdateien zu integrieren, kann ein Ingenieur außerdem verschiedene Netze überwachen und warten.  Dazu lassen sich alle zugehörigen Sicherungsdateien und Topologie-Informationen einfach speichern. Diese Dateien können beispielsweise verwendet werden, um einen schnellen und einfachen Austausch oder die zügige Wiederherstellung eines beschädigten Switches im Feld zu gewährleisten. Installiert man ein neues Gerät im Netzwerk, wird es automatisch von WeConfig entdeckt. Die Konfigurationsdatei des „alten“ Geräts kann dann einfach aus der Projektdatei wiederhergestellt und das Netz repariert werden.

Der „Scheduler“ ist ein weiteres hilfreiches Werkzeug, der den Netzwerktechniker automatisch an die periodische Sicherung der Konfigurationsdateien erinnert. Auf diese Weise kann er sicher sein, dass im Falle eines Netzwerkausfalls ein aktueller Satz an Wiederherstellungs-Daten zur Verfügung steht.

Westermos WeOS-Familie besteht mittlerweile aus über 70 verschiedenen Produkt-Einheiten, einschließlich der kürzlich veröffentlichten Hochleistungs-Ethernet-Routing-Switches der Redfox- und Redfox-Rack-Reihe, den kompakten, industriellen Lynx-Switches und -Serial-Device-Servern, den robusten Wolverine Ethernet-Extendern, den EN50155-zertifizierten Viper-Switches und den Falcon-Breitbandroutern. Westermo bietet robuste, zuverlässige und belastbare Top-Produkte zur schnellen und sicheren Datenübertragung – von der Leitwarte bis hin zu unternehmenskritischen Netzwerken im Feld.

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WeConnect – weltweite Anlagenvernetzung in der Cloud

Verschlüsselte und skalierbare Lösung für ein intelligentes Netzwerkmanagement 

Waghäusel, 28. November 2014. Westermo offeriert mit seinem neu entwickelten VPN-Cloud-Konzept „WeConnect“ einen Meilenstein bei der Vernetzung von dezentralen Anlagen über das Internet. Während Cloud-basierende VPN-Lösungen bisher nur zu Fernwartungszwecken eingesetzt werden, stellt Westermo jetzt eine neue Plattform für einen permanenten Fernzugriff auf Anlagen sowie die Diagnose von Maschinen- und Anlagenzuständen vor. Üblicherweise werden herkömmliche Fernwartungsanwendungen nur temporär benutzt. Der skalierbare Cloud-Service „WeConnect“ zielt auf die dauerhafte Vernetzung von Anlagen über virtuelle Standleitungen bei vollem Zugriff auf serielle und Ethernet-Geräte ab. Dabei müssen weder öffentliche IP-Adressen noch spezielle SIM-Karten eingesetzt werden. Adressaten für diese State-of-the-Art-Lösungen sind Infrastrukturbetreiber, Anlagen- und Maschinenbauer, Systemintegratoren und OEMs.

Vorteile der professionellen „Remote Connectivity“-Lösung sind die Flexibilität, ihre Skalierbarkeit und die kostengünstige Anwendung, da einerseits nicht in Hard- und Software investiert werden muss, andererseits die Systeme immer auf dem neuesten technischen Stand sind. Westermo entwickelt seit fast 40 Jahren sichere Verbindungstechnologien per Mobilfunk, Kabel (ADSL, VDSL) und oder klassischen Kupfer oder LWL-Verbindungen in der industriellen Datenkommunikation entwickelt und gehört damit zu einer der wenigen Hersteller, die beide Varianten, also Hardware-VPN-Server sowie Cloud-Lösung, anbieten.

Höchstmögliche Sicherheit der Anlagen wird durch VPN-Verschlüsselungen über IPsec und OpenVPN garantiert. Zudem verfügt jeder Kunde über seinen eigenen dedizierten Server. Die besondere Herausforderung liegt dabei in der Verfügbarkeit: In dem Moment, wo Maschinendaten nicht nur zu Diagnosezwecken übertragen werden, sondern die Verbindungsstrecken für eine dauerhafte Datenübertragung von Prozessdaten genutzt werden, werden diese Kommunikationsstrecken auch zum Rückgrat der gesamten Anlage. Die All-Media-Lösung „WeConnect“ kommt mit integrierter Routing- und Firewall-Funktionalität.

Mit „WeConnect“ kann ein Unternehmen weltweit bis zu 10.000 Teilnehmer über die virtuelle Wolke definiert miteinander verbinden. Westermo-Server auf drei Kontinenten garantieren einen laufenden Betrieb, höchstmögliche Verfügbarkeit und einen ständigen, gesicherten Zugriff auf alle gewünschten Daten. Der Zugriff auf die Anlage und Übertragung der prozessrelevanten Daten erfolgt über Terminals beziehungsweise PCs, Tablets und Smartphones. Als Endgeräte vor Ort kommen die industriellen ADSL- oder VDSL-Breitband-Router, 3G-Mobilfunkrouter der MRD-Serie oder Westermos Routing-Switches der Lynx-Reihe zum Einsatz. Allerdings ist Westermo-Hardware keine zwingende Voraussetzung. Auch Router anderer Herstellern können integriert werden, sofern diese den industriellen Standards entsprechen.

Mit „WeConnect“ können Anwender ohne große IT-Kenntnisse sichere Verbindungen betreiben, mit verschiedenen Medien – Glasfaser, Kupfer, drahtlos – auf den Cloud-Service zugreifen und ein intelligentes Geräte-Management nutzen. Deren Anzahl ist dabei beliebig. Konfigurieren und überwachen lassen sich sämtliche Geräte und Verbindungen über ein übersichtliches, einfach zu bedienendes Web-Kundencenter, und das rund um die Uhr. Der Techniker meldet sich über einen sicheren Tunnel an und wird dann über diese Vermittlungsstelle zu dem ausgewählten, sich online-befindenden Anlagenteil vermittelt. Darüber können Anwender nicht nur die Netzzustände kontrollieren, sondern auch Zugriffsrechte für unterschiedliche Anlagen und Maschinen beziehungsweise Nutzer regeln. Das schafft eine zusätzliche  Netzwerksicherheit. Individuelle Reports werden als Excel-Datei ausgegeben. Weiterer Vorteil: Der Kunde ist bei einer Mobilfunk- oder DSL-Anbindung nicht an einen bestimmten Provider gebunden, der Service funktioniert weltweit mit nahezu allen Providern. Vorsicht ist lediglich bei Wertkartenanbietern aufgrund unkalkulierbarer Firewall-Einstellungen angesagt.


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