Vier Fragen an: Marco Gerhard

Managing Director DACH, Westermo Data Communications GmbH

„Das wird ein spannendes Jahr!“


Mit seiner über 40-jährigen Erfahrung gilt Westermo als Synonym für Sicherheit, Robustheit und Zuverlässigkeit in der industriellen Datenkommunikation – auch unter schwierigsten Bedingungen. Die individuellen Netzwerkkomponenten und Applikationen erfüllen alle anspruchsvollen Anforderungen an geschäftskritische Netzwerke und schützen sie vor unberechtigten Zugriffen und Cyber-Attacken. Seit 14. November verantwortet Marco Gerhard die Geschäfte für Westermo in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur und ausgewiesene Vertriebsprofi soll für die schwedische Technologieschmiede alle Vertriebs- und Kommunikationsmaßnahmen ausbauen sowie die Marktanteile weiter erhöhen.

1. Herr Gerhard, Sie übernehmen quasi zur SPS die DACH-Region von Westermo. Welche Ziele haben Sie sich gesetzt?

Mein Vorgänger Anders Felling konnte Westermo in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch sein Engagement sehr positiv weiterentwickeln. Nicht nur was Verkaufszahlen anbelangt, auch im Service und in der Qualitätsarbeit. Gerade hat die deutsche Niederlassung alle Anforderungen der neuen DIN-Norm ISO 9001:2015
erfüllt, und das ohne Anmerkungen! Diesen erfolgreichen Weg möchte ich fortsetzen und das Unternehmen noch stärker im Markt positionieren. Die Grundvoraussetzungen für ein gutes Branding erfüllen wir: Westermo produziert in Schweden anspruchsvolle Netzwerk-Lösungen in einer der modernsten Fertigungsanlagen für Industrie-Elektronik. Wir setzen nicht nur Raumfahrt-Technologie ein, sondern arbeiten auch mit unabhängigen Testinstituten zusammen, um beste Verarbeitung, Qualität und Langlebigkeit zu gewährleisten. Die Zuverlässigkeit unserer Hard- und Software hat sich herumgesprochen, aber das reicht mir noch nicht. Wir müssen unsere Produkte und Applikationen noch bekannter machen, um den Verkauf weiter zu intensivieren. Dazu werden wir uns in allen drei Ländern, speziell im Sales-Bereich, personell verstärken.

2. Welche Highlights zeigt Westermo auf der SPS IPC DRIVES 2016?

Wir präsentieren unter dem Motto „Creating the World’s Best Industrial Networks“ zukunftsorientierte Lösungen zur schnellen und sicheren industriellen M2M- und Datenkommunikation. Dabei zeigen wir nicht nur aktuelle Produkte wie den industriellen Wireless-Router für flexiblen Fernzugriffe MRD-405 oder die die 3. Generation unserer Viper-Switches 12, sondern auch innovative Netzwerk-Applikationen wie die „Horseshoe“-Topologie, mit der sich der Verkabelungsaufwand und Geräteeinsatz erheblich reduzieren lässt. Das mindert die Betriebskosten und erhöht gleichzeitig die Funktionalitäten eines geschäftskritischen Netzwerks. Unser Anspruch ist, Lösungen mit höchster Qualität anzubieten. Dafür treibt Westermo einen enormen Aufwand, verbunden mit feinster schwedischer Ingenieurskunst.   

3. Können Sie uns schon verraten, was Westermo für 2017 geplant hat?

Sie werden verstehen, dass ich nicht ins Detail gehen kann. Es wird auf jeden Fall ein spannendes Jahr. So viel sei aber schon verraten: Westermo investiert im Moment in Schweden in den Aufbau einer neuen, noch leistungsfähigen Produktionsstätte. Hier können dann flexibler verschiedene Geräte in noch kürzerer Zeit herstellen beziehungsweise Leiterplatten, die aus noch mehr Komponenten bestehen, in kürzerer Zeit produzieren. Aber nicht nur die Flexibilität und der Output wird weiter gesteigert, sondern auch die Präzision. So können wir schnell auf Anforderungen des Marktes reagieren und unseren Kunden eine schnelle Belieferung gewährleisten – ohne Kompromisse bei der Qualität. Nur eins bleibt bestehen – Made easy – die einfache Handhabung von Hard- und Software. Inhaltlich arbeiten wir derzeit an einem Technologiesprung. Speziell Software-seitig wird sich hier Einiges tun. Und in Kombination mit neuen Chips werden unsere Lösungen noch schneller und noch sicherer werden.

4. Cyber Security ist ein weiterer Fokus, auf den sich Westermo konzentriert. Wie entgegnet ihr Unternehmen dem Thema Sicherheit in der Automation?

Die ständig wachsenden und sich verändernden Cyber-Bedrohungsszenarien erfordern ein modernes Industrie-Netzwerk, das einerseits nach modernen Standards ausfall- und zugriffssicher konfiguriert ist und anderseits in kürzester Zeit mittels Wartung und Updates auf einen aktuellen Stand gebracht werden kann. Westermo stellt genau für diesen Zweck nicht nur Hardware, sondern mit seinem Betriebssystem WeOS innovative Layer-2- und Layer-3-Funktionen zur Verfügung, um ein Netzwerk vor unberechtigten Zugriffen und Cyber-Attacken wirkungsvoll zu schützen und sich auch neuen Bedrohungen schnell anzupassen. In der neuen Version 4.20, die wir auch auf der SPS zeigen, sind Funktionen enthalten wie die automatisierte Topologie-Erkennung LLDP, TDP, Domain-Forwarding, Multiple Admin Users, IPv4- oder MAC-Adressen-Detektion und ganz neu MAC Sec zur verschlüsselten Übertragungen auf Ethernet-Strecken sowie Secure Boot, um zu verhindern, dass eventuell eingenistete Schadprogramme oder Trojaner sich mit dem Systemstart aktivieren können.

Westermo investiert in die Zukunft

Der Ausbau der schwedischen Produktionsstätte für zwei Millionen Euro erlaubt eine schnellere und umfangreiche Mixvolumenproduktion

In seiner neuen Produktionsanlage stellt Westermo industrielle Router und Switches mit den neusten High-Tech-Geräten her.

Waghäusel, 22. November 2016. Westermo ist seit 1975 für seine hochwertigen und zuverlässigen Datenkommunikationslösungen für Industrien in rauen Umgebungen bekannt. Um sein Angebot und seine Marktposition weiter auszubauen, hat das Unternehmen 20 Millionen schwedische Kronen (ca. 2 Mio. Euro) in die Erweiterung der Produktionsstätte in Schweden investiert.

Westermo ist damit in der Lage, ab sofort Produkte mit einem höheren und effizienteren Mixvolumen herzustellen. Das bedeutet nicht nur, dass verschiedene Produkte in unterschiedlichen Größenordnungen parallel gefertigt werden können, sondern auch die Laufzeiten bei der Herstellung von Leiterplatten, die nun aus noch mehr Komponenten bestehen, verkürzt werden. Mit der erweiterten Anlage lassen sich zudem nun Kleinstserien für besondere Kundenwünsche produzieren. Westermo möchte mit dieser Investition seine Präzision sowie die Flexibilität weiter steigern und seinen Kunden eine noch schnellere Lieferung ohne Kompromisse bei der Qualität bieten.

Dazu Lars-Ola Lundkvist, Vorstandsvorsitzender der Westermo Teleindustri AB: „Unsere Kunden schätzen die schwedische Ingenieurskunst und die damit verbundene Produktion in Schweden sehr. Wir sind ein europäischer Hersteller und wollen das auch bleiben. Gerade durch unsere Produktqualität gehören wir zu den Marktführern in der industriellen Datenkommunikation. Mit der neuen zukunftsweisenden Produktionsanlage können wir Qualität und Zuverlässigkeit weiter erhöhen und damit die hohen Ansprüche und den steigenden Bedarf unserer Kunden an absoluter Zuverlässigkeit bei unternehmenskritischen Netzwerken erfüllen.“

Neben Produkten, die weit über die Industriestandards hinausgehen, dem intelligenten Betriebssystem WeOS und Tools für ein einfacheres und effektiveres Management des industriellen Netzwerks, ist Westermo nun bereit für die Zukunft.

 

Marco Gerhard ist neuer DACH-Geschäftsführer

Der 35-jährige Vertriebsexperte übernimmt ab 14. November 2016 die Leitung für Deutschland, Österreich und Schweiz.

Waghäusel, 22. November 2016. Die Westermo Data Communications GmbH hat seit 14. November einen neuen Geschäftsführer. Marco Gerhard soll sämtliche Vertriebs- und Kommunikationsmaßnahmen ausbauen sowie die Marktanteile des schwedischen Spezialisten für robuste Datenkommunikation weiter erhöhen. Zu seinem neuen Verantwortungsbereich gehört die operative und strategische Leitung der Europa-Regionen Deutschland, Österreich und Schweiz.

„Diese spannende Aufgabe in Zeiten steigender Automatisierung und Cyber Security zu übernehmen ist eine große und auch motivierende Herausforderung. Westermo ist in der industriellen Netzwerktechnik sehr gut aufgestellt, deswegen freue ich mich die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens weiter vorantreiben zu dürfen“,
bekennt Marco Gerhard.

Gerhard ist Diplom-Wirtschaftsingenieur und übernahm zuletzt Verantwortung als
Director Sales & Service Network Power für Deutschland bei Exide Technologies GmbH. Seine Karriere startete er 2005 als Key Account Manager bei der Schoeller Arca Systems GmbH. Von 2008 bis 2013 war der Sales-Spezialist als Global Key Account Manager und stellvertretender Sales Director Germany in der Division Power Plant Solutions der SMA Solar Technology AG tätig.

„Anders Felling konnte in den vergangenen vier Jahren durch sein Engagement die Marktanteile Westermos in seinem Verantwortungsbereich weiter ausbauen. Wir haben mit Marco Gerhard einen ausgewiesenen Vertriebsprofi an dieser entscheidenden Position, um diesen erfolgreichen Weg fortzuführen und noch intensiver in diesen drei Märkten agieren zu können“, unterstreicht Lars-Ola Lundkvist, Vorstandsvorsitzender der Westermo-Gruppe die Bedeutung der DACH-Region für den Konzern.

Westermo bietet intelligente Lösungen für zuverlässige und vielseitige Bahnnetze

Waghäusel, 20. September 2016 Der Einsatz von IP-Technologie ist in den letzten Jahren zum Standard geworden, um den Backbone der Datenkommunikation aufzubauen und für Train Control-Management- (TCMS) sowie Fahrgastinformationssysteme (PIS) zu nutzen. Dazu verwendet man robuste Ethernet-Switches, die eine Reihe von IP-Netzwerkprotokollen nutzen, um Netzwerke aufzubauen, die absolut entscheidend für den Betrieb des Zuges sind.

Da mehr und mehr unterschiedliche Arten von Geräten für mehrere Ports an diese Netze die Notwendigkeit verbunden und die Kapazität an den Schaltern erstellt wird. Weitere Ausrüstung bedeutet auch, dass mehr Kabel sowohl Strom als auch Daten installiert werden müssen. PoE (Power over Ethernet) Technologie ist die ideale Lösung für dieses Problem, bei dem Endgeräte können über das Netzwerkkabel mit Strom versorgt werden, was zu erheblichen Kosten- und Platzeinsparungen.

Westermo bietet eine umfangreiche Palette an Netzwerk-Geräten, die verwendet werden können, um zuverlässige Lösungen für viele verschiedene Anwendungen wie zum Beispiel Wi-Fi-Access-Points, Beobachtungs- und Überwachungskameras, Multimedia-Displays, Netzwerk-Videorecorder, Online-Fahrplanauskünfte, Diagnosedaten und vieles mehr zur Verfügung zu stellen. Die ultra-kompakten Ethernet-Zug-Switches der Viper-Serie bieten bis zu 20 Ports, mit oder ohne PoE, und bis zu fünf Gigabit-Ports. Die Vielseitigkeit der Viper-Serie und die Fähigkeit, hohe Mengen an Datenverkehr zu verarbeiten, löst den wachsenden Bedarf an Netzkapazitäten.

Westermo hat Problemlösungen entwickelt, die speziell im Bahnbereich auftreten. Beim Zusammenstellen eines neuen Zugverbandes mit einem oder mehreren Wagen muss das Netzwerk automatisch neu konfiguriert werden. Das TTDP (Train Topology Discovery Protocol) im RedFox-Backbone-Router für Züge ermöglicht eine schnelle Neu- oder Rekonfiguration. Weiterer Vorteil: Das Betriebspersonal der Betreibergesellschaft muss nicht eigens hinsichtlich der Netzwerkfähigkeiten geschult werden.

In manchen Zug-Anwendungen ist es nicht möglich, Netzwerkkabel zu verwenden, zum Beispiel um Informationen aus dem fahrenden Zug auf den Boden zu bekommen beziehungsweise um Wagen zu verbinden, bei denen eine spezielle Zugkupplung für Netzwerk-Kabel nicht zur Verfügung steht oder um einen Internet-Zugang für Personal und Passagiere zur Verfügung zu stellen. Westermo bietet eine Reihe von Wire-less-Produkten, die genau diese Anforderungen erfüllen.

Westermo-Switches und Router werden mit dem WeOS (Westermo Operating System) betrieben, das zahlreiche IP-Netzwerkstandards zur Verfügung stellt, um zuverlässige und sichere Netzwerke zu gewährleisten. Bei Ethernet-Verbindungen, die für viele Bahn-Subsysteme verwendet werden – vom aktuellen TCMS bis zum PIS und Infotainment-Systemen, gibt es Risiken, dass Datenstaus auftreten, wenn Fehler in der Konfiguration gemacht werden oder während der Verbindung auftreten. WeOS unterstützt eine schnelle Rekonfiguration im Falle eines Netzwerkausfalls und Firewall-Funktionalität, die verwendet werden kann, um alle bis auf die erforderlichen Daten aus bestimmten Teilen des Netzes zu blockieren. VLANs (Virtual Local Area Networks) können auch genutzt werden, um Netzwerke aufzuteilen, und die Priorisierung der Daten kann die Lieferung von kritischen Paketen auf Zeit garantieren.

Die Umgebung an Bord eines Zuges ist für jedes elektronische Gerät eine der härtesten, die man sich vorstellen kann. Westermo-Switches und -Router wurden entwickelt, um sogar die anspruchsvolle EN50155-Standard zu übertreffen. Das stellt sicher, dass das jeweilige Westermo-Produkt die harten Betriebsbedingungen in den Zügen problemlos bewältigt. Da Switches oftmals hinter Wandverkleidungen oder in engen Räumen montiert werden müssen, wurden Westermo-Geräte extrem kompakt konstruiert.

Westermo hat eine jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung von Ethernet-IP-Technologien und ein breites Wissen bei Anwendungen für den Onboard-Eisenbahnmarkt. Westermos Know-how wird eingesetzt, um Produkte für zuverlässige und vielseitige Lösungen zu entwickeln, die unter Einhaltung der strengsten Spezifikationen noch in den rauesten Umgebungen problemlos funktionieren.

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Marcel Bühner wechselt zu Westermo Schweiz

Der Netzwerkingenieur verstärkt den schwedischen Spezialisten für Datenkommunikation seit 1. März 2016 im Sales-Bereich.

Waghäusel/Dietlikon, 7. März 2016 Country Manager Kim-Dong Nguyen bekommt Verstärkung. Ab sofort unterstützt der 45-jährige Marcel Bühner Westermo Schweiz in allen Applikation-, Support- und After Sales-Fragen. „Wir freuen uns, mit Herrn Bühner einen kompetenten Vertriebs- und Automationsprofi an Bord zu haben und können mit ihm ab sofort noch besser auf die gestiegene Nachfrage an unserer Kommunikationsapplikationen reagieren“, freut sich Kim-Dong Nguyen über die Neueinstellung.

Marcel Bühner startete seine Laufbahn 1991 als Elektromonteur und SPS-Programmierer. Er sammelte im Anschluss mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung in der Inbetriebnahme von Anlagen und Geräten im industriellen Umfeld sowie als Applikations-Ingenieur. 2007 wechselte Herr Bühner als System-Ingenieur im Vertriebs-Aussendienst zu Phoenix Contact, wo er unter anderem auch für die Netzwerkprodukte, VPN und Routing-Lösungen im Bereich Wasser/Abwasser, Energie und Infrastruktur tätig war. In den letzten Jahren hat er bei der Firma iniNet Solutions GmbH webbasierende HMI-, SCADA- und Portal-Lösungen betreut und vertrieben.

Bei Westermo Schweiz wird Marcel Bühner insbesondere die individuelle Kundenbetreuung weiterentwickeln: Dazu gehören das Erarbeiten und Gestalten verschiedener Netzwerkkonzepte, die Unterstützung bei der Inbetriebnahme sowie Support-Massnahmen. Ferner wird Bühner neben der Neukundenakquise bestehende Endkunden und Systemintegratoren, Projektierungs- und Planungsbüros bei Pre-Sales-Aktivitäten beraten und unterstützen.

„Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen und möchte dazu beitragen, dass Westermo auch in der Schweiz einen grösseren Marktanteil in der industriellen Datenkommunikation erzielt. Denn die robusten Produkte von Westermo bringen die optimalen Features für die schnelle und sichere Datenkommunikation über Ethernet mit, die es gerade in der Schweiz mit seinen schwankenden klimatischen Bedingungen in der Vernetzung von öffentlicher Infrastruktur, bei  Wasser- und Energieversorgern oder im Rail-Bereich gibt“, zeigt sich Bühner optimistisch.

Im Rahmen seines globalen Entwicklungsprogramms, das unter anderem vorsieht, weltweit 50 neue Mitarbeiter in den Bereichen „Forschung und Entwicklung“ und „Sales“ einzustellen, werden weitere Personalien in der DACH-Region folgen.

Zu den Kontaktdaten...

Patrick Koglbauer verstärkt Westermo Österreich

Automations-Spezialist Patrick Koglbauer wechselt zum 15. Februar 2016 zur schwedischen Technologie-Schmiede nach Wien.

Waghäusel/Wien, 15. Februar 2016 Die schwedische Technologieschmiede für industrielle Datenkommunikation baut ihren Vertrieb in Österreich aus und erweitert das Team von Country Manager Andreas Hinterschweiger und Netzwerk-Spezialist Erwin Lasinger um einen Vertriebs- und Automationsprofi. „Aufgrund der hohen Nachfrage unserer Kommunikationsapplikationen ist es notwendig geworden, uns zu verstärken. Wir freuen uns deswegen, jetzt mit Herrn Koglbauer einen jungen, aber kompetenten Kenner der Materie in unseren Reihen zu haben“, kommentiert Andreas Hinterschweiger die Personalie.

Koglbauer ist gelernter Elektroinstallateur. Seine beruflichen Stationen führten ihn unter anderen zu EVVA Systemtechnik und Security Access, wo er für die Montage und Inbetriebnahme von Alarm- & Videoanlagen im nationalen und internationalen Umfeld zuständig war. Seit 2011 war Koglbauer bei dem österreichischen Distributor Reliste sowohl im technischen Innendienst als auch im Vertriebsaußendienst beschäftigt und dort für Automationslösungen und Netzwerktechnik zuständig. Hier eignete sich der 30-jährige ein breites Wissen vom technischen Support über Applikationstest und Kundendemos bis hin zur strategischen Beratung an und ist somit in der Lage, die vielseitige Kundenbetreuung kompetent abzudecken.

Als wichtige Aufgabe soll Koglbauer die Kundenbetreuung für Westermo in Österreich weiterentwickeln. Dazu gehören auch die fortlaufende Unterstützung und Beratung der Kunden vor Ort sowie die Durchführung von Schulungen oder firmenspezifischen Trainings. Ferner soll der Vertriebsprofi die Zusammenarbeit mit Systemintegratoren und Westermo-Partnern ausbauen.

„Österreich birgt ein großes Potenzial an starken Partnern in unterschiedlichen Industriebereichen. Sie wollen wir von unserer Kompetenz überzeugen. Aufgrund der unterschiedlichen, zum Teil sehr rauen Bedingungen hier im Land bringen die robusten Produkte von Westermo ideale Voraussetzungen für die schnelle und sichere Datenkommunikation über Ethernet mit. Sei es in der Vernetzung von öffentlicher Infrastruktur wie  Wasser/Abwasser, Verkehrstechnik oder Energieversorgung – oder einfacher gesagt, überall dort, wo Ausfallsicherheit einen hohen Stellenwert hat. Mein Ziel ist es, unsere Marktposition weiter auszubauen und Westermo in seinen Segmenten weiter nach vorne zu bringen“, so Patrick Koglbauer.

Im Rahmen seines globalen Entwicklungsprogramms, das unter anderem vorsieht, weltweit 50 neue Mitarbeiter in den Bereichen „Forschung und Entwicklung“ und „Sales“ einzustellen, werden weitere Personalien in Deutschland, Österreich und der Schweiz folgen. 

Westermo erzielt Rekordumsatz

Innovative Applikationen für industrielle Datenkommunikationen (IDC) erlösen 2015 einen Gesamtumsatz von 567,6 Mio. SEK.

Waghäusel, 8. Februar 2016 Westermos Hardware und sein globales Entwicklungsprogramm zeigen Wirkung und bescheren dem schwedischen Spezialisten für robuste industrielle Datenkommunikation einen Rekordumsatz. Die beiden IDC-Töchter der Beijer Electronics Group, Westermo und Korenix, erzielten im vergangenen Jahr 567,6 Mio. SEK, umgerechnet rund 55 Mio. Euro. Im Vergleich zu 2014 entspricht dies einem Zuwachs von rund 18% (2014: 483,0 Mio. SEK). Allein im vierten Quartal stieg der Auftragseingang um rund 23% auf 163,4 MSEK (2014: 133,2) und der Umsatz um zirka 11% auf 150,4 MSEK (2014: 136,0).

Verantwortlich dafür ist der anhaltende Erfolg nahezu aller Westermo-Tochtergesell-schaften in Schweden, Großbritannien, Deutschland (inkl. Österreich und Schweiz), Frankreich, Singapur, Nordamerika und China. Großen Anteil daran hatte außerdem der Großauftrag von Toshiba im Wert von 4,2 Mio. US-Dollar für die Ausrüstung der neuen Triebwagen-Flotte der Washington Metropolitan Area Transit Authority (WMATA) mit Kommunikationsinfrastruktur und Netzwerk-Equipment für insgesamt 384 Schienenfahrzeuge. Der Auftrag war die Folge eines ähnlichen Auftrags von 2012. Dazu Per Samuelsson, Präsident und CEO der Beijer Electronics AB: „Der Geschäftsbereich IDC hat all die hohen Erwartungen erfüllt und bestätigt, dass dieser Business-Bereich so gut positioniert ist, um auch seine ehrgeizigen Umsatz- und Ergebnisziele für die Jahre 2016 und 2017 zu erfüllen. Der Umsatz von über 500 Mio. SEK ist ein wichtiger Meilenstein für IDC.“

Trotz des weitreichenden Investitionsprogramms sank der Betriebsgewinn vor
Abschreibungen und Amortisationen nur von 85,3 (9,5 Mio. €) auf 80,3 MSEK
(8,9 Mio. €). Dieses Investitions- und Entwicklungsprogramm, das im Herbst 2014 beschlossen wurde, sieht vor weltweit 50 neue Mitarbeiter einzustellen und damit die Bereiche „Forschung und Entwicklung“, „Sales“ und weitere strategische Bereiche auszubauen. Westermos Entwicklungsprogramm zielt darauf ab, seine globale Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken. Mit einem Investment bis 2018 von 175 Millionen Schwedischen Kronen (rund 19 Millionen Euro) soll nicht nur die Mitarbeiterzahl von 200 auf 250 Personen erhöht, sondern auch das Produkt-Portfolio in den Bereichen „Unternehmenskritische Netzwerke im Feld“ und „Westermo IP train“ verstärkt werden. 2016 wird der Schwerpunkt in Richtung Personalbeschaffung im Marketing, Vertrieb und Support verschoben werden, verbunden mit erhöhten Investitionen in zusätzlichen High-Tech-Produktionsanlagen.

Deswegen sind auch in der DACH-Region weitere Einstellungen geplant. „Wir sprechen bereits mit mehreren Kandidaten. In Österreich haben wir unser Team um einen Account Manager verstärkt, die Schweiz soll in den kommenden Monaten folgen. Für Deutschland suchen wir Vertriebsleute für die Bereiche Bayern und Nordrhein-Westfalen/Ruhrgebiet. Alles in allem möchten wir in kommenden drei Jahren bis zu zehn Planstellen neu besetzen“, freut sich DACH-Geschäftsführer Anders Felling.

Größter Auftrag in der Firmengeschichte

Westermo rüstet als Subunternehmer Metro und Züge in Washington DC aus

Waghäusel, 06. November 2015 Westermo hat erneut die Ausschreibung für die Ausrüstung der Washington Metropolitan Area Transit Authority (WMATA) mit robusten Datenkommunikationsgeräten gewonnen. Auftraggeber ist die Toshiba International Corporation. Das Auftragsvolumen beträgt von 4,2 Mio. US-Dollar und ist der höchste Auftrag in der 40-jährigen Firmengeschichte. Bereits 2012 erhielt Westermo einen ähnlichen Auftrag für die WMATA. Das Auftragsvolumen vor drei Jahren betrug damals knapp 4 Mio. US-Dollar. Die neue Bestellung wird in der zweiten Jahreshälfte 2016 ausgeliefert. Sie umfasst Netzwerk-Equipment für insgesamt 384 Schienenfahrzeuge.

 

Die Ethernet-basierten Switches der Viper- und RedFox-Serien werden verwendet, um für die Washington Metropolitan Area Transit Authority (WMATA) die Kommunikationsinfrastruktur ihrer neuen Triebwagen-Flotte der 7000-Serie aufzubauen. Toshiba liefert dazu die komplette Antriebs- und Steuerungstechnik an Kawasaki Heavy Industries, die anschließend die kompletten Schienenfahrzeuge für WMATA bauen.

 

”Der Auftrag bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg mit Westermos Wachstums- und Investitionsplan vom September 2014 sind. Der Plan umfasst die Investition von 175 Mio. Schwedischen Kronen (rund 19 Mio. Euro) zur weiteren Stärkung unseres Marktangebots und unsere Fähigkeit, ein wertvoller Partner für weltweite Technologie-Unternehmen zu sein”, berichtet Lars-Ola Lundkvist, Vorstandsvorsitzender bei Westermo.

 

Westermo ist ein weltweit führender Anbieter von Netzwerkausrüstung für Schienenfahrzeuge. Das Unternehmen verzeichnete seit seinem Markteintritt im nordamerikanischen Eisenbahnmarkt im Jahr 2010 bereits seinen zweiten spektakulären Erfolg in den USA. Die Entscheidung über die Vergabe des Auftrags basiert auf der hochwertigen Qualität der Produkte und der qualifizierten Zusammenarbeit, die Toshiba und Kawasaki mit Westermo als Technologiepartner der industriellen Datenkommunikation gemacht haben.

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Westermo stellt ab sofort 50 neue Mitarbeiter ein

Globales Entwicklungsprogramm setzt auf Wachstum und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit

Waghäusel, 09. Juli 2015 Als Teil eines neuen Entwicklungsprogramms startet Westermo seine große Job-Initiative und stellt ab sofort weltweit 50 neue Mitarbeiter ein. Die Stellen werden in der Forschung und Entwicklung, dem Verkauf und weiteren Bereichen der Organisation geschaffen. Dazu investiert Westermo in den kommenden drei Jahren 175 Millionen Schwedische Kronen, zirka 19 Millionen Euro. Mit diesem Investment soll nicht nur die Mitarbeiterzahl von etwa 200 auf rund 250 Personen erhöht, sondern auch das Produkt-Portfolio in den Bereichen „Unternehmenskritische Netzwerke im Feld“ und „Westermo IP train“ verstärkt werden. Hintergrund ist der anhaltende Erfolg der Technologieschmiede bei nahezu allen Tochtergesellschaften in Schweden, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Singapur, Nordamerika und China. Westermos Entwicklungsprogramm zielt darauf ab, seine globale Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken.

Auch in der DACH-Region sind Einstellungen geplant. „Wir sprechen bereits mit mehreren Kandidaten, die spätestens im Herbst Deutschland und die Schweiz verstärken sollen. In den kommenden drei Jahren möchten wir bis zu zehn Planstellen neu besetzen“, freut sich DACH-Geschäftsführer Anders Felling.

„Das Unternehmen ist stolz auf seine Innovationskraft, Professionalität und die starke Unternehmenskultur, die auf der Motivation und dem Engagement der Mitarbeiter aufbaut. Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen eine klare Vorstellung von den Personen, die wir rekrutieren wollen“, sagt Anne-Li Hallblad, Human Ressources Manager bei Westermo. „Wichtig sind vor allem die richtige Einstellung und Neugier. Wir legen zudem großen Wert auf Persönlichkeit. Westermos Unternehmenskultur ist sehr offen für neue Ideen und fördert deshalb die Kreativität und Innovationsleistung seiner Mitarbeiter. Wir wollen neue Kollegen, die ein Teil dieser Kultur werden und verwenden schon bei der Einarbeitung der neuen Mitarbeiter viel Zeit darauf. Genau diese Verbundenheit zu Westermo macht den Erfolg dieses Unternehmens aus“, so Hallblad weiter.


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